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Warmia-Ermland

Sound&Landscapes•Musikbücher
CD 010521

Warmia - Ermland
Eine fotografische Reise durch das Ermland
mit Musik von Feliks Nowowiejski auf den Orgeln des
Allensteiner Doms und der Basilika Heiligelinde

Aus dem Inhalt:

Warmia und Ermland – das sind zwei Namen, die fest mit der Geschichte dreier Nationen verbunden sind – der pruzzischen, polnischen und deutschen. Der schon im 13. Jahrhundert verwendete Name „Warmia“ stammt von dem pruzzischen Stamm der Warmen; die wiederum nannten ihr Land nach dem altpruzzischen Wort „wormyan“ – rot. Es gibt aber auch die Sage vom König Warmo, der hier eine Feste mit Namen „Tolo“ erbaut haben soll. Dessen Frau hieß „Ermia“, wovon der deutsche Name „Ermland“ abgeleitet wird.
Im Ermland finden wir viele kleine Städte und Dörfer, deren mittelalterlicher Charakter sich noch weitgehend erhalten hat, inmitten einer hügeligen Landschaft, die geprägt ist von weiten Feldern, dunklen Wäldern und zahlreichen Seen, die im Sonnenlicht glitzern. Die meist noch in ihren natürlichen Läufen mäandrierenden Bäche und Flüsse haben oft hohe, steile Ufer, die den Blick auf sie verbergen. Es ist das Land der Burgen des Bischofs und des Domkapitels mit seinen zahlreichen Kirchen, darunter die mächtige, wehrhafte Kathedrale, an der, wie man sagt, „die Sonne angehalten wurde um die Erde auf ihre Umlaufbahn um sie zu schicken“. Doch finden sich auch so manche Wallfahrtskirchen, von denen die prächtigste, „Heiligelinde“ mit ihrer berühmten Orgel, fünfhundert Meter hinter der Ermlandsgrenze schon auf masurischem und damit ehemals protestantischem Boden steht. Heute ist Dietrichswalde das bedeutendste Ziel der Pilger im Ermland.
Das Schicksal des Ermlands ist typisch für jenen Teil Europas, in welchem im Mittelalter heidnische Stämme durch die gewaltsame Osterweiterung der Deutschen und die damit verbundene Christianisierung zum Teil völlig ausgelöscht wurden, wobei ein paar Jahrhunderte später die deutsche Kultur ihrerseits ebenso rigoros bekämpft und teilweise auch gänzlich ersetzt wurde. Heute ist das Ermland eine recht ruhige, beschauliche Gegend in Europa, wo die Menschen nach so vielen Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen ein friedliches Miteinander anstreben, sich gegenseitig vergeben und um Vergebung bitten. Das Ermland besitzt aber auch ein reiches kulturelles Erbe. Seine wechselvolle Geschichte gleicht dem Nil, dessen Lauf viele Wendungen nimmt, immer wieder von Katarakten unterbrochen wird und doch die Grundlage für lebenserhaltende Zuversicht bildet.

Die Begleite-CD zum Buch enthält Musik des im Ermland (Wartenburg) geborenen Komponisten Feliks Nowowiejski (1877-1946).
Titelfolge:

1. O warmio Moja Miła
Olsztyński Chór Kameralny „Collegium Musicum”
Chorfassung des Ermland-Lieds

2. Andante lamentabile (Dumka) op. 31
małe organy w Olsztynie: Maria Erdman
an der Kleinen Orgel des Allensteiner Doms

3. Poemat Symfoniczny „in Paradisum“ op. 61
organy główne w Olsztynie: Maria Erdman
an der Großen Orgel des Allensteiner Doms

4. IV. Symfonia organowa
organy główne w Olsztynie: Maria Erdman
an der Großen Orgel des Allensteiner Doms
O warmio Moja Miła

5. Improwizacja na organach
w Świętej Lipce: Rafał Sulima
Improvisation über das Ermland-Lied

Aktualisiert: 11.07.2013
Warmia-Ermland

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